Die kurze Antwort
Den einen besten KI-Video-Generator gibt es im Oktober 2026 nicht – aber für jede Aufgabe einen klaren Favoriten. Für lange, genau gesteuerte Einstellungen: Kling 4.0. Wenn du mit vielen Referenzdateien arbeitest oder nur eine Stelle im Clip ausbessern willst: Seedance 2.5. Wenn Gesicht und Stimme deiner Figuren von Szene zu Szene gleich bleiben sollen: Gemini Omni Flash von Google. Wenn du vorhandenes Material bearbeiten willst: Runway mit Gen-4.5 und Aleph 2.0. Wenn der Ton genauso wichtig ist wie das Bild: MiniMax H3, das jeden Clip mit Stereoton liefert. Für schnelle Clips am Handy: Grok Imagine Video 1.5. Wenn das Modell auf deinem eigenen Rechner laufen soll: Wan 2.2 oder LTX-2.5. Und wenn du statt einzelner Clips einen ganzen Film mit Handlung willst, genau dafür gibt es filmaris.
Was sich seit dem Frühjahr geändert hat
Die erste Fassung dieses Vergleichs erschien im März 2026. Sieben Monate später hat fast jedes Modell darin einen Nachfolger:
- Gemini Omni Flash kam im Mai als Googles neues Videomodell. Wer die Vorschau von Veo 3.1 über die Gemini API nutzt, soll laut Google darauf umsteigen.
- Grok Imagine Video 1.5 von xAI ist seit Juni allgemein verfügbar.
- Seedance 2.5 (ByteDance) und MiniMax H3, auch Hailuo 3.0 genannt, starteten beide am 31. Juli.
- Lightricks hat im August die Gewichte von LTX-2.5 veröffentlicht, und Alibaba hat im selben Monat Wan 3.0 für alle freigegeben.
- Kling 4.0 steht seit dem 15. Oktober allen offen.
- Einer der bekanntesten Generatoren vom Frühjahr wurde komplett eingestellt – was du stattdessen nimmst, steht weiter unten.
Noch etwas ist neu: In dieser Fassung stehen keine Preise. Sekundenpreise ändern sich alle paar Wochen und sind in der App des Herstellers oft anders als bei Plattformen, die das Modell weiterverkaufen – eine Preistabelle ist also fast sofort veraltet. Stattdessen steht bei jedem Eintrag, wie du bezahlst: Gratis-Stufe, Abo, Credits, Abrechnung pro Nutzung, eigener API-Key oder Open Source.
Das Ranking auf einen Blick
| Am besten für | Favorit | Hersteller | Warum er hier vorn liegt | So bezahlst du |
|---|---|---|---|---|
| Lange, gesteuerte Einstellungen | Kling 4.0 | Kuaishou | Bis zu 30 Sekunden am Stück; 15 Referenzen, 10 Keyframes | Basic-Tarif gratis (Credits über Aktionen), Abos, Credit-Pakete |
| Viele Referenzen, Clip gezielt ausbessern | Seedance 2.5 | ByteDance | Bis zu 50 Referenzen pro Clip, Änderungen an einer Zeitstelle oder einer Figur | Test-Credits und Abos bei Dreamina; auch in den Tarifen von Runway, Luma und Pika |
| Figuren mit gleichem Gesicht und gleicher Stimme | Gemini Omni Flash | Bearbeiten im Dialog, Identität und Stimme bleiben in Flow über Szenen erhalten | Google-AI-Abos; Abrechnung pro Generierung in der Gemini API; Shorts-Remixe auf YouTube gratis | |
| Vorhandenes Material bearbeiten | Runway Gen-4.5 + Aleph 2.0 | Runway | Ändert bestehende Clips bis 30 Sekunden; Export als ProRes und PNG-Sequenz | Einmalige Gratis-Credits, danach Abos |
| Ton und Bild zusammen | MiniMax H3 (Hailuo 3.0) | MiniMax | Text, Bild, Video und Audio rein; bis 15 Sekunden in 2K mit Stereoton raus | Bonus-Credits, Abos, Credit-Pakete; API; auch bei Pika und fal.ai |
| Schnelle Social-Clips am Handy | Grok Imagine Video 1.5 | xAI | Lippensynchrone Sprache im selben Durchgang, Apps für iOS und Android | In den Grok-Apps; Abrechnung pro Generierung über die Imagine API und fal.ai |
| Material für die Farbkorrektur | Luma Ray3.2 | Luma AI | HDR aus der Ray3-Reihe; Modelle anderer Hersteller in derselben App | Abos mit monatlichen Credits |
| Modell selbst betreiben | Wan 2.2 / LTX-2.5 | Alibaba / Lightricks | Gewichte zum Download, läuft in ComfyUI; LTX-2.5 erzeugt auch Ton | Open Source (Wan 2.2), offene Gewichte mit Umsatzgrenze (LTX-2.5); deine eigene GPU |
| Ganze Filme mit Handlung | filmaris | filmaris | Drehbuch, gleichbleibende Figuren, viele Videomodelle, Stimmen, Musik und Timeline | Erster Film gratis; bezahlte Tarife mit Credits; eigener fal.ai-Key möglich |
So haben wir sortiert
Wir sortieren nach Aufgabe, nicht nach einer einzigen Qualitätsnote. Das stärkste Modell für einen zehnsekündigen Produktclip ist selten das richtige für eine Dialogszene – oder für ein Modell, das du auf deinem eigenen Rechner haben willst. Bei jedem Favoriten haben wir uns fünf Dinge angesehen: wie lang eine Generierung sein darf, wie viel Kontrolle du bekommst (Referenzen, Keyframes, Bearbeitung), ob der Ton gleich mit entsteht, wie du bezahlst und ob du das Modell weiter nutzen kannst, wenn der Anbieter den Kurs ändert. Die Fakten stammen aus Ankündigungen, Preisseiten und Dokumentationen der Hersteller, geprüft im Oktober 2026.
Die besten KI-Video-Generatoren nach Einsatzzweck
Am besten für lange, gesteuerte Einstellungen: Kling 4.0
Kuaishou hat Kling 4.0 am 15. Oktober 2026 für alle Nutzer freigeschaltet, nach einigen Wochen Early Access. Die große Neuerung ist die Länge: Eine Generierung darf jetzt bis zu 30 Sekunden dauern. Eine Kamerafahrt oder eine kleine Actionfolge läuft so durch, ohne dass du sie aus mehreren Clips zusammenstückeln musst. Auch die Kontrolle ist gewachsen: Omni Reference nimmt bis zu 15 Referenzdateien, und der Keyframe-Workflow bis zu 10 Keyframes. Du legst also an mehreren Punkten fest, wo die Einstellung hin soll, statt auf einen einzigen Prompt zu hoffen.
Wer KI-Agenten baut, kommt über Klings MCP-Server oder ein Kommandozeilen-Tool heran. Eine Entwickler-API für 4.0 ist angekündigt, war bei unserer Prüfung aber noch nicht offen; Kling 3.0 bleibt verfügbar, auch über Anbieter wie fal.ai. In der Kling-App kostet der Basic-Tarif nichts, bringt aber kein festes Monatskontingent mit: Gratis-Credits gibt es über Aktionen, den Rest bezahlst du per Abo oder Credit-Paket. Downloads ohne Wasserzeichen gibt es nur in bezahlten Tarifen.
Am besten für Arbeit mit Referenzen und zum Ausbessern: Seedance 2.5
ByteDance hat Seedance 2.5 am 31. Juli 2026 auf seiner Plattform Dreamina gestartet. Zwei Dinge heben es ab. Erstens kann ein einzelner Clip auf bis zu 50 Referenzen aus Bildern, Video, Audio und Text zurückgreifen – ideal für Projekte mit festem Look, einem wiederkehrenden Produkt oder einer Besetzung, die wiedererkennbar bleiben muss. Zweitens gehört die Bearbeitung zum selben Workflow: Du änderst etwas an einer bestimmten Zeitstelle oder an einer einzelnen Figur, statt den ganzen Take wegzuwerfen. Clips dürfen bis zu 30 Sekunden lang sein.
Dreamina gibt berechtigten Konten Test-Credits, wie viele, hängt von Konto und Region ab; für regelmäßige Nutzung gibt es bezahlte Tarife. Wenn du schon ein Abo bei Runway, Luma oder Pika hast, brauchst du kein weiteres Konto: Seedance 2.5 ist dort ebenfalls dabei.
Am besten für Figuren, die Gesicht und Stimme behalten: Gemini Omni Flash (und Veo 3.1)
Google hat Gemini Omni Flash im Mai 2026 vorgestellt, als erstes Modell einer neuen Familie, die jede Mischung aus Text, Bildern, Audio und Video als Eingabe nimmt. Die Stärke liegt im Nachbessern: Du bearbeitest ein Video im Gespräch, jede Anweisung baut auf der vorigen auf, und in Flow, Googles Filmwerkzeug, behält eine Figur über alle Szenen hinweg dieselbe Identität und Stimme. Version 1.1 brachte 4K-Upscaling, die Möglichkeit, erstes und letztes Bild festzulegen, und längere Szenen durch Verlängerung. Jedes Omni-Video trägt ein unsichtbares SynthID-Wasserzeichen.
In der Gemini-App und in Flow ist Omni in den Abos Google AI Plus, Pro und Ultra enthalten; in der Gemini API wird pro Generierung abgerechnet. Shorts-Creator können es gratis ausprobieren, denn die Remix-Funktion in YouTube Shorts und in YouTube Create läuft mit Omni. Veo 3.1, Googles bisheriges Spitzenmodell, wird in der Gemini API zurückgefahren; Nutzer der Vorschau sollen laut Google zu Omni Flash wechseln. Auf Googles Enterprise-Cloud-Plattform und bei Drittanbietern bleibt Veo 3.1 verfügbar.
Am besten zum Bearbeiten von vorhandenem Material: Runway Gen-4.5 und Aleph 2.0
Runway ist die richtige Wahl, wenn du mit bestehendem Material anfängst. Gen-4.5, seit Dezember 2025 auf dem Markt, erzeugt neue Einstellungen aus Text oder einem Bild. Aleph 2.0 kam am 21. Mai 2026 zusammen mit der App Edit Studio und schreibt hochgeladenes Material um, während der Rest bleibt, wie er war: neuer Hintergrund oder Drehort, anderes Licht und andere Stimmung, ein störendes Objekt oder Logo entfernt – bei Clips bis 30 Sekunden in 1080p und über mehrere Schnitte hinweg. Aleph 2.0 gehört zu Runways bezahlten Tarifen. Seit August liefern Pro und höhere Tarife auch ProRes 4444 und PNG-Sequenzen – wichtig, wenn deine Shots danach zum Coloristen oder in die VFX gehen.
Ein Runway-Abo beschränkt sich übrigens nicht auf Runways eigene Modelle: Seedance 2.5 und Kling 3.0 laufen dort auch. Neue Konten bekommen einmalig ein Guthaben an Gratis-Credits; danach bringen Standard, Pro und Max jeden Monat neue Credits, und bei Standard und Pro verfallen nicht genutzte am Ende des Zeitraums.
Am besten für Ton und Bild zusammen: MiniMax H3 (Hailuo 3.0)
H3 von MiniMax, in der App Hailuo AI als Hailuo 3.0 zu finden, erschien am 31. Juli 2026. Das Modell versteht Text, Bilder, Video und Audio als einen gemeinsamen Kontext und liefert Clips von bis zu 15 Sekunden in bis zu 2K – mit Stereoton, der gleich mit dem Bild entsteht: Stimmen, Geräusche und Musik. Im September kam mit H3 Max eine schnellere Variante dazu. Wenn eine Szene davon lebt, wie sie klingt, fängst du am besten hier an.
Du nutzt es in der App Hailuo AI, über die API von MiniMax oder bei Pika und fal.ai. Neue Hailuo-Konten bekommen Bonus-Credits; ein Abo bringt ein monatliches Kontingent, das nicht in den nächsten Monat übertragen wird, und entfernt das Wasserzeichen. Für kommerzielle Nutzung brauchst du mindestens den Starter-Tarif.
Am besten für schnelle Social-Clips: Grok Imagine Video 1.5
Grok Imagine Video 1.5 ist seit dem 17. Juni 2026 über die Imagine API von xAI allgemein verfügbar; wer Grok im Browser, unter iOS oder Android nutzt, bekommt die flottere Variante 1.5 Fast. Gib ein Foto oder eine Textzeile ein, und du bekommst bis zu 15 Sekunden Video mit Musik, Geräuschen und lippensynchroner Sprache aus einem Durchgang. Einen Clip kann es auch ab dem letzten Bild weiterführen. Bei 720p ist Schluss – das reicht für den Feed und für Entwürfe, weniger für die große Leinwand. Entwickler zahlen pro Nutzung über die API oder bei fal.ai.
Speziell für Shorts ist der kostenlose Omni-Remix direkt in YouTube, siehe oben, der zweite einfache Einstieg.
Am besten für Material, das in die Farbkorrektur geht: Luma Ray3.2
Mit der Ray3-Reihe von Luma kamen HDR-Video und schnelle, günstige Entwurfsvorschauen, Ray3.14 brachte dann natives 1080p bei höherem Tempo. Neuester Vertreter dieser Reihe in Dream Machine ist Ray3.2. Spannend an Luma ist aber auch, was neben den eigenen Modellen steht: Gemini Omni Flash, beide Seedance-Generationen (2.0 und 2.5) und Kling 3.0 Omni stecken im selben Dream-Machine-Abo – praktisch, wenn du Ergebnisse direkt vergleichen willst. Die Tarife heißen Plus, Pro und Ultra und füllen die Credits monatlich auf, kommerzielle Nutzung ist ab Plus dabei, und einen Gratis-Tarif zeigt Lumas Preisseite nicht.
Die besten offenen Modelle: Wan 2.2 und LTX-2.5
Wenn du ein Modell willst, das niemand abschalten oder teurer machen kann, lade es dir herunter. Wan 2.2, von Alibaba im Juli 2025 unter Apache-2.0-Lizenz veröffentlicht, ist immer noch das neueste Wan mit öffentlichen Gewichten. Die kleinere 5B-Version rendert 720p auf einer einzigen Consumer-Grafikkarte mit mindestens 24 GB VRAM, etwa einer RTX 4090, und lässt sich in ComfyUI einbinden. Wan 3.0, seit dem 24. August 2026 von Alibaba für alle freigegeben, erzeugt bis zu 30 Sekunden in bis zu 1080p und nimmt sogar Dokumente und Webseiten als Eingabe – läuft aber nur als bezahlter Cloud-Dienst bei Alibaba Cloud Model Studio und Qwen Cloud.
LTX-2.5 von Lightricks, dessen Gewichte am 11. August 2026 erschienen sind, erzeugt Bild und Ton zusammen und läuft lokal in ComfyUI oder über die eigene API von Lightricks. Zwei Haken: Der Download ist groß, und nach der LTX-2.x Community License dürfen nur Firmen unter einer bestimmten Umsatzgrenze das Modell ohne gekaufte Lizenz nutzen. Was die einzelnen Wege in der Praxis kosten, zeigt unser Ratgeber zum günstigsten KI-Video-Generator.
Am besten für ganze Filme und längere Geschichten: filmaris
Alle Modelle oben arbeiten Clip für Clip, und die längsten Generierungen in dieser Liste schaffen eine halbe Minute. Ein Kurzfilm, eine Serienfolge oder ein Spielfilm braucht Dutzende oder Hunderte davon – mit denselben Figuren, denselben Orten und einer Geschichte, die alles zusammenhält. filmaris ist kein weiteres Videomodell, sondern die Ebene, die bei mehreren davon Regie führt. Du startest mit einem einzigen Satz, einem fertigen Drehbuch oder einem ganzen Buch, und der Script Writer macht daraus Akte, Szenen und Dialoge. Figuren, Orte und Requisiten bekommen Referenzblätter, jede Einstellung wird mit Bildausschnitt und Kamera geplant und an das Videomodell geschickt, das am besten zu ihr passt – aus über 50 Modellen, darunter Kling 3.0, Seedance 2.5, Veo 3.1, Wan 2.7 und Hailuo 2.3. Eine KI-Qualitätskontrolle schickt misslungene Einstellungen noch einmal los.
Stimmen von ElevenLabs, Musik und Soundeffekte kommen in die Mischung, und alles landet auf einer Multitrack-Timeline im Browser. Dort schneidest du, stellst um und tauschst Einstellungen aus; der fertige Schnitt geht als MP4 in bis zu 4K raus oder als FCPXML für Final Cut, Premiere Pro und DaVinci Resolve. Die Länge reicht vom Teaser bis zu Filmen von 40 Minuten und mehr. Dein erster Film ist gratis, einer pro bestätigter E-Mail-Adresse: ein einminütiger Film aus Storyboard-Bildern, über die die Kamera fährt, mit Dialogen, die KI-Stimmen sprechen. Das ist kein generiertes Video – KI-Video-Einstellungen und Filme über diese Minute hinaus gibt es in den bezahlten Tarifen. Was jeder Durchlauf kostet, siehst du, bevor er startet, und du kannst auch deinen eigenen fal.ai-Key verbinden; dann rechnet fal.ai die KI-Nutzung direkt mit dir ab (siehe so bekommst du einen fal.ai-API-Key). Wofür filmaris das falsche Werkzeug ist: ein einzelner schneller Clip für einen Post – den macht jeder der Generatoren oben schneller.
Sora wurde eingestellt: Was du stattdessen nimmst
OpenAI hat Sora laut eigenem Hilfe-Center in zwei Schritten abgeschaltet: App und Website gingen am 26. April 2026 vom Netz, der Zugang für Entwickler über die API endete am 24. September 2026. Deshalb taucht Sora in diesem Ranking nicht mehr auf. Wenn du damit aus einem Prompt einen Clip mit Ton gemacht hast, kommen Gemini Omni Flash, Kling 4.0, Seedance 2.5 und Runway Gen-4.5 am nächsten heran; wenn du die Handy-App für kurze Social-Videos genutzt hast, probier Grok Imagine. Unsere Seite zu Sora-Alternativen vergleicht sie im Detail.
So bezahlst du für KI-Videos 2026
Weil sich Preise zu oft ändern, um sie abzudrucken, hier, was die Bezahlmodelle in der Praxis bedeuten:
- Gratis-Stufen gibt es bei Kling (Credits über Aktionen), Hailuo (Bonus-Credits), Dreamina (Test-Credits), Runway (einmaliges Guthaben) und in YouTube für Omni-Remixe. Rechne mit Wasserzeichen, Warteschlangen und Einschränkungen bei kommerzieller Nutzung.
- Abos mit monatlichen Credits sind Standard bei Kling, Runway, Luma, Hailuo und Dreamina; Google packt Omni in seine Google-AI-Abos. Prüf, ob ungenutzte Credits in den nächsten Monat wandern – bei mehreren Anbietern tun sie das nicht.
- Credit-Pakete ohne Abo passen, wenn du nur ab und zu generierst. Die Aufladepakete von Pika kannst du 365 Tage lang nutzen; gekaufte Pakete bei Kling halten zwei Jahre.
- Abrechnung pro Nutzung über eine API (Gemini API, MiniMax, xAI, Alibaba Cloud) oder einen Anbieter wie fal.ai berechnet jede Generierung einzeln – es verfällt also kein ungenutztes Kontingent.
- Dein eigener API-Key in einer Plattform wie filmaris bedeutet: Der Anbieter rechnet die KI-Kosten direkt mit dir ab.
- Open Source und offene Gewichte (Wan 2.2, LTX-2.5) kosten pro Clip nichts, dafür zahlst du mit Hardware, Strom und Einrichtungszeit.
Welchen KI-Video-Generator solltest du nehmen?
- Eine lange, kontrollierte Einstellung: Kling 4.0, mit Keyframes für die entscheidenden Momente.
- Ein wiederkehrendes Produkt, ein fester Look oder eine feste Besetzung: Seedance 2.5, gefüttert mit deinen Referenzen.
- Dialoge mit Figuren, die immer gleich klingen müssen: Gemini Omni Flash in Flow.
- Selbst gedrehtes Material verändern: Runway Aleph 2.0.
- Atmosphäre, die vom Ton lebt: MiniMax H3.
- Ein Clip für deinen Feed, am Handy gemacht: Grok Imagine oder der Omni-Remix in YouTube Shorts.
- Material für die Farbkorrektur: Luma Ray3.2 mit HDR.
- Datenschutz, offline arbeiten oder keine laufenden Kosten pro Clip: Wan 2.2 oder LTX-2.5 auf deiner eigenen GPU.
- Ein kompletter Film mit Handlung: filmaris.
Warum ein Modell selten reicht
Das Ranking zeigt das Muster schon: Jedes Modell ist in einer Disziplin vorn und in einer anderen hinten. Deshalb lohnt es sich oft, sie zu mischen – ein schnelles oder offenes Modell für Entwürfe und Storyboards, ein starkes für die Einstellungen, an die sich das Publikum erinnert, und ein Modell mit Ton für Szenen, die vom Klang leben. Auch die großen Plattformen setzen darauf: Runway, Luma und Pika verkaufen inzwischen Modelle anderer Hersteller neben den eigenen. filmaris geht noch einen Schritt weiter und macht die Wahl pro Einstellung zum Teil des Filmplans – eine Nahaufnahme im Dialog und eine weite Landschaft in derselben Szene können so von verschiedenen Modellen kommen. Die vollständige Liste findest du auf unserer Modellseite, einen genaueren Blick auf Prompt-zu-Clip-Tools in unserem Text-zu-Video-Vergleich.
Fazit
Im Herbst 2026 hängt der beste KI-Video-Generator von der Aufgabe ab: Kling 4.0 für lange, gesteuerte Einstellungen, Seedance 2.5 für Referenzen und gezielte Änderungen, Gemini Omni Flash für gleichbleibende Figuren mit Stimme, Runway zum Bearbeiten von vorhandenem Material, MiniMax H3 für Ton, Grok Imagine für schnelle Social-Clips, Luma für HDR und Wan 2.2 oder LTX-2.5, wenn das Modell auf deinem eigenen Rechner laufen soll. Google holt seine API-Nutzer derweil von Veo 3.1 zu Omni Flash. Wenn du statt eines Clips einen ganzen Film willst, probier filmaris aus: Dein erster Film ist gratis, und auf der Preisseite siehst du, was die bezahlten Tarife dazu bringen.